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Zwischen den Zeiten – das GAP Year | Interview mit Jan-Hendrik Kamlage / Gudrun Goldmann
Der Begriff ›Lücke-Jahr‹ wird sich bei uns wohl kaum durchsetzen, wobei Gap Year genau so zu übersetzen ist. Aber es klingt negativer, weniger cool und das passt nicht zu diesem Jahr nach der Schule, wo es für die jungen Leute doch um Orientierung, Weichenstellung und Abklärung gehen soll. Man macht in der Regel nicht ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Kita weil einem sonst nichts Besseres einfällt, sondern weil man sich nicht sicher ist, ob die Idee, Erzieher*in zu werden, wirklich die richtige ist. Oder Förster, Eventmanagerin, Pastorin … Denn das FSJ gibt es inzwischen nicht nur im sozialen Bereich, sondern auch mit dem Zusatz Ökologie, Sport, Kultur, Schule, Politik sowie pastoral.

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Der Freiwilligendienst – ein Paket fürs Leben
Bjørg Rühs arbeitet als Illustratorin für das Z-Magazin. Nach dem Abitur hat sie sich für einen Freiwilligendienst in einem Museum entschieden. Im Interview berichtet sie über die Erfahrungen, die sie dort gesammelt hat und ihre heutige Sicht auf ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr (FKJ).

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Corona wirkt wie ein Kontrastmittel
In diesem Jahr kuratieren Renate Heitmann, Theaterleiterin der Bremer Shakespeare Company, und der Bremer Theaterregisseur und Produzent Hans König, das Aktionsprogramm Innenstadt (API), das mehr Kultur in die Innenstadt bringen soll. Wie die Corona-Pandemie die Bremer Kulturszene verändert, was das Wiener Burgtheater mit hundert Ipads vorhat und inwiefern das „Sommer Summarum“ den Bremer Tourismus beflügelt hat.

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Mit Psychoanalyse gegen Verschwörungsideologien
Interview von Nicole Moosmüller_Die Autorin Veronika Kracher wurde 1990 in München geboren, beschäftigt sich mit der Incel-Subkultur, der Alt-Right, Imageboards wie 4chan und Rechtsterrorismus sowie Feminismus, Patriarchatskritik und Antisemitismus. Im November ist ihr Buch „Incels. Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults“ im Ventil Verlag erschienen.

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Wenn Nicht-Rechte mit Rechten reden. Ein Interview mit dem Schriftsteller und Historiker Per Leo
Vor zwei Jahren hat der Schriftsteller Per Leo mit seinen beiden Ko-Autoren Daniel-Pascal Zorn und Maximilian Steinbeis das Buch "mit  Rechten reden. Ein Leitfaden" veröffentlicht. Der Band wird seitdem kontrovers diskutiert – bedeutet das Reden mit Rechten im öffentlichen Raum nicht automatisch eine Normalisierung rechter Positionen? Und was macht man, wenn die Schwiegermutter beim Familienessen auf Flüchtlinge schimpft? Wir haben nachfragt. 

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Theater soll beruhigen und verwirren
Emil Borgeest ist einer der Neuzugänge am Bremer Theater, gerade erst fertig mit dem Schauspielstudium, ist dies die erste Station in seinem Berufsleben. Doch an Bühnenerfahrung mangelt es dem gebürtigen Münchner nicht, bereits mit 15 Jahren wirkte er an Produktionen mit. Doch warum möchte jemand unbedingt Schauspieler werden? Unsere Autorin hat nachgefragt.

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Heimat – ein kontaminierter Begriff
Thomas Ebermann ist Autor des Buches ›Linke Heimatliebe: Eine Entwurzelung‹. Im Interview spricht er darüber, warum der Begriff ›Heimat‹ für Linke nicht zu gebrauchen ist.

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Moderne im Kopf (Der ganze Artikel)
1918: Etwas Neues bricht herein, das Alte passt sich an oder verschwindet. Wir haben mit Jan Werquet, Kurator der Ausstellung ›Experiment Moderne. Bremen nach 1918‹ im Focke-Museum, und Eva Schöck-Quinteros, Historikerin an der Universität Bremen, über Bremer Umbrüche und Kontinuitäten gesprochen.